TAT-14-The TAT-14 transatlantic cable system

Veröffentlicht: 18. Januar 2017 in Allgemein
Das transatlantische Unterseekabel Nr. 14

 

Das Glasfaserkabel  TAT 14 wurde 2001 in Betrieb genommen. Es verfügt über eine Gesamtlänge von 15 000 Kilometern und ist als Ring angelegt,sodass bei einem Kabelbruch die Daten über den noch intakten Teil des Rings geleitet werden können.

Zitat auf tat-14.com :,,Das Kabelsystem besteht aus vier Faserpaaren und der Verkehr kann von Punkt zu Punkt oder in (geschützter) Ringkonfiguration konfiguriert werden.“ Das Kabel verbindet die USA mit dem Vereinigten Königreich, Frankreich, den Niederlanden, Deutschland und Dänemark. Eigentümer des Kabels sind die Deutsche Telekom AG, Concert, Sprint, France Telecom und KPNQwest.

sprintmap1

Quelle:tat-14.com Der Verlauf des Kabels

 

Über TAT 14 können  etwa 160 Gigabyte an Daten pro Sekunde geleitet werden.Durch das Kabel laufen Telekommunikationsverbindungen zwischen Deutschland und den USA (Telefonate, E-Mails und Internetdaten). In Norden sitzt die Seekabelendstelle der Deutschen Telekom (das Competence Center Submarine Cables (CCSC)). Dieses wird alarmiert, wenn irgendwo eines der Kabel beschädigt wird, auch auf hoher See. Die circa 30 bis 40 Mitarbeiter müssen dann die Reparatur einleiten und den Datenstrom so lange umleiten bis der Schaden behoben ist .

Auch läuft über Norden das Unterseekabel  SEA-ME-WE 3, das Deutschland mit dem asiatischen und  australischen Kontinent verbindet. Dieses ist  39 000 Kilometern lang und verfügt über 39  End- und Zwischenstationen auf vier Kontinenten.

Abzapfen der Daten durch den britischen GCHQ

Durch die Enthüllungen von Edward Snowden wurde bekannt, dass der britische Geheimdienst GCHQ  das Glasfaserkabel TAT- 14 anzapft unter dem Decknamen TEMPORA.

Zitat Focus Bericht:,,An einer der Zwischenstationen von TAT-14, in Bude in Cornwall, soll der britische Geheimdienst GCHQ das Kabel angezapft und damit Zugriff auf E-Mails oder Telefonverbindungen zwischen Deutschland und den USA bekommen haben. Bis zu einem Monat lang sollen die Briten die Daten nach Informationen des „Guardian“ gespeichert haben, mehr als 550 Analysten werten demnach die Daten aus – übrigens in Zusammenarbeit mit dem US-Geheimdienst NSA. Der Codename für die Abhöraktion: Tempora.“

 

Quellen:

https://www.tat-14.com/tat14/

https://de.wikipedia.org/wiki/TAT-14

http://www.focus.de/digital/internet/tid-32028/spionageprogramm-tempora-wieso-das-ostfriesische-staedtchen-norden-im-zentrum-des-spionageskandals-steht_aid_1025625.html

https://search.edwardsnowden.com/docs/CableMasterList2014-11-25nsadocs

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